Weinbau in Kalifornien

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a grassy field with trees and mountains in the background

Klimatische Bedingungen in Kalifornien

Die Geographie und Topographie von Kalifornien bilden mehrere Klimazonen. Im Jahr 1944 wurde Kalifornien in fünf Klimazonen eingeteilt. Diese sind die Summe der durchschnittlichen Tagestemperaturen von April bis Oktober über 10°C:

  • Anderson Valley, Caneros, Mendocino, Napa Valley, Santa Clara und Sonoma Country liegen in den kälteren Zonen I-III. Diese Zonen können intern noch weiter unterteilt werden. Das Napa Valley veranschaulicht diesen Kontrast. Die Temperaturen steigen nach Norden hin an. Der Nebel des Pazifischen Ozeans, die Meeresbrise und die Küstengebirge bewirken dies.
  • Die Zonen IV und V umfassen das Central Valley und San Diego. Aufgrund des Klimas und der geringen Niederschläge ist die Landwirtschaft im Central Valley auf künstliche Bewässerung angewiesen.
  • Zwei von Norden nach Süden verlaufende Gebirgszüge beeinflussen das Klima Kaliforniens. Der erste Gebirgszug, California Shore Ranges, beeinflusst das Klima in Küstennähe mit 1200 m hohen Gipfeln. Der zweite Gebirgszug erhebt sich deutlicher in die Höhe. Die Sierra Nevada liegt 160 bis 200 Kilometer landeinwärts und verläuft parallel zum Ozean. Zwei Gebirgszüge begrenzen ein klimatisch einzigartiges Kerntal.
  • Der Pazifische Ozean beeinflusst ebenfalls das Klima in Kalifornien. Die ozeanischen Einflüsse nehmen landeinwärts ab. Kontinentales Klima, das durch Gebirgszüge vor den Einflüssen des Pazifischen Ozeans geschützt ist. Stärkere Temperaturschwankungen, geringere Luftfeuchtigkeit und wärmere Sommer beeinflussen dieses Klima. Die meisten Anbaugebiete liegen zwischen diesen beiden Klimazonen.
  • Zusammenfassend gilt, je näher die Lage am Pazifik, umso kühler wird es. Jedoch unterliegen ozeannahe Gebiete geringere Temperaturschwankungen als landesinnere Anbaugebiete. Die Gebirgsketten beeinflussen durch Morgennebel und kühlende Meeresbrisen das Mirkoklima einzelner Regionen. Die Ostseite des Tals ist deutlich trockener als die westliche, da Stürme im Winter aus dem Landesinneren eher an den westlichen Hängen abregnen.