Praktikum in England – tolle Chancen im Nachbarland

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Praktikanten in England

Praktikanten auf den Straßen Londons. Bildquelle: AJR_photo, Shutterstock.com

Seit 1927 besteht das Vereinigte Königreich von Großbritannien und Nordirland (United Kingdom – UK) in seiner heutigen Form. Zuvor waren viele Veränderungen in den Besitzrechten vor sich gegangen. Mittlerweile haben sich die Verhältnisse jedoch einigermaßen geklärt. Zum Königreich gehören die Landesteile England, Wales, Schottland und Nordirland. Zudem werden die Hebriden, die Orkney- und die Shetland-Inseln hinzu gerechnet. Großbritannien und das Vereinigte Königreich sind also nicht ohne Weiteres gleichzusetzen, denn Großbritannien ist nur ein Teil des United Kingdom. Mit einer Fläche von knapp 230.000 km² ist Großbritannien, die Insel auf der England, Wales und Schottland liegen, die größte Insel Europas und die achtgrößte Insel der Welt.

Für viele ist es nicht immer ganz einfach, die verschiedenen Bedeutungen und Grenzen von Großbritannien korrekt einzuordnen. Deshalb wird England auch in vielen Fällen mit Großbritannien gleichgesetzt – ein häufig gemachter Fehler.

Mit knapp 60 Millionen Einwohnern auf einer Gesamtfläche von 244.000 km², das bedeutet etwa 244 Einwohner pro Quadratkilometer, ist das Königreich eins der dichter besiedelten Länder der Welt und liegt gar noch einige Plätze vor Deutschland (231 Einwohner/km²). 95 % der Bevölkerung sprechen Englisch, obwohl diese Sprache nirgends als offizielle Amtssprache vorgeschrieben ist. Neben dem uns bekannten Englisch, das auch an den meisten deutschen Schulen unterrichtet wird, bestimmen einige andere Sprachen sowie verschiedene Dialekte das Bild. Auch Walisisch (in Wales), Scots (in Schottland), die Kornische Sprache (in Cornwall) sowie Ulster Scots (in Nordirland) genießen die Anerkennung der Bevölkerung und sind mit dem Englischen gleichberechtigt.

Beliebt auch bei Touristen aller Welt

Jedes Jahr zieht es Tausende von Touristen in den United Kingdom – alleine im ersten Halbjahr 2004 waren es 12,5 Millionen aus der ganzen Welt. Landschaftlich wie auch kulturell hat das Land seinen Besuchern eine Menge zu bieten. Denkt man nur an die besonderen Wahrzeichen, wie etwa Stonehenge, den 117 km langen Hadrianswall oder die Hauptstadt London an sich. Mit rund 7 Millionen Einwohnern ist die Metropole wichtiges Zentrum nicht nur der europäischen Handelsbeziehungen.

Auch wenn das Gerücht vom regenreichsten Flecken Europas sich beständig hält, kann man das Land sehr oft an trockenen Tagen genießen. In der Grafschaft Essex kann zeitweise gar nur eine Regenmenge von etwa 450 mm im Jahr fallen – weniger als beispielsweise in Jerusalem oder Beirut.

Als englischsprachiges Ausland, das jedoch nicht ganz so weit entfernt liegt wie etwa die USA oder Australien, ist das Vereinigte Königreich ein beliebtes Ziel für Sprach- und Bildungsaufenthalte. Auslandsaufenthalte sollten heutzutage in jedem guten Lebenslauf zu finden sein, und warum nicht gleich die bereits erlernte Sprache bei unserem EU-Partner zur Anwendung bringen.

Ein Praktikum im United Kingdom verbessert einerseits die bereits bekannten sprachlichen Fähigkeiten, andererseits kann man berufliche Erfahrungen für sein späteres Leben sammeln. Ein solcher Aufenthalt kann für die künftige Karriere nur Vorteile bringen.

Praktikumsmarkt in England

Geografische Lage von England vorteilhaft

Die UK sind mit einer der wichtigsten Handelspartner Deutschlands. Sowohl was den Import als auch den Export betrifft sind die beiden EU-Mitgliedsstaaten aufeinander angewiesen. Mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um rund 3,4 % (1. Quartal 2004) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum kann sich die Wirtschaft des Vereinigten Königreichs deutlich von den anderen Ländern der EU abheben. Mittlerweile liegt das BIP pro Kopf rund 10 % über dem von Deutschland oder Frankreich. Auch die sehr geringe Arbeitslosenquote von 3,7 % (2004) ist ein untrügliches Zeichen dafür, dass auf dem dortigen Wirtschaftsmarkt noch beinahe alles in bester Ordnung ist.

Ein großer Umschwung bezüglich der rentabelsten Branchen konnte in den letzten Jahren festgestellt werden. Hatte man sich in der Vergangenheit noch stark auf die Landwirtschaft konzentriert hat hier mittlerweile der Dienstleitungssektor die führende Position eingenommen. Auch die Rüstungsindustrie, der Schiffbau und die Bodenschätze der Nordsee sichern dem Vereinigten Königreich seine wirtschaftliche Vormachtstellung innerhalb der EU.

Aus diesen Gründen ist es nicht besonders schwierig, einen geeigneten Praktikumsplatz in Großbritannien zu finden. Wenn ihr euch über eine der zahlreichen Agenturen dorthin vermitteln lasst, suchen diese für euch einen passeden Platz in einem Unternehmen. Hierbei liegen die Präferenzen besonders in den Branchen Gastronomie und Tourismus sowie Verwaltung und Medien. Doch auch in anderen Sektoren kann ein Praktikum für euch organisiert werden.

Wenn ihr euch selbständig ein Praktikum in einem britischen Unternehmen organisieren möchtet, ist die Chance, in eurer favorisierten Branche unterzukommen, natürlich noch einmal um ein Vielfaches höher. Denn für bestimmte Unternehmen oder Orte übernehmen die Agenturen in den meisten Fällen keine Garantie.

Die wichtigste Voraussetzung für eine vielversprechende Praktikumsbewerbung sind hervorragende Englischkenntnisse. Kann man sich in Ländern wie Australien oder Neuseeland eventuell noch mit einigen sprachlichen Fehlern durch das Berufsleben hangeln, ist dies hingegen in Großbritannien beinahe ausgeschlossen. Die Briten legen einen großen Wert auf die Beherrschung ihrer Sprache und gerade wenn ihr in einem Job mit Kundenkontakt unterkommen möchtet, sind sehr gute Sprachkenntnisse unerlässlich.

Finanzierung eines Praktikums in Großbritannien

Da sich ein Praktikum im Ausland beinahe nie durch die Vergütung des ausländischen Unternehmens tragen lässt, muss man andere Möglichkeiten finden, um nicht im Anschluss an ein solches Praktikum ein Vermögen drauf bezahlt zu haben. Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, sich ein solches Praktikum im Ausland finanziell unterstützen zu lassen:

  • AuslandsBAföG: Jeder Deutsche, der an einer deutschen Hochschule eingeschrieben ist, kann für ein studienrelevantes Praktikum Auslands-BAföG beantragen. Die Höchstförderungsdauer beträgt 12 Wochen, wobei der gesamte Betrag als Zuschuss gewährleistet wird, also nicht zurückgezahlt werden muss.
  • Stipendien: Um die beruflichen Chancen von jungen Leuten durch Auslandsaufenthalte zu verbessern, haben verschiedene Organisationen finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt, aus denen Auslandspraktika teilweise finanziert werden können. Um ein solches Stipendium zu erhalten, muss der Bewerber zwar einige Voraussetzungen erfüllen, aber die Antragstellung lohnt sich auf jeden Fall.
  • Europäische Bildungsprogramme: Auch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt die internationale Zusammenarbeit durch die Bereitstellung finanzieller Mittel für Bildungsprogramme wie SOKRATES oder LEONARDO DA VINCI.

Lebenshaltungskosten in den UK

Wie ihr vielleicht schon bei einem früheren UK-Urlaub feststellen konntet, sind die Preise gerade innerhalb Londons extrem überteuert. Mieten, Lebensmittel und auch andere Gebrauchsgüter sind dort für den Otto-Normalverbraucher nicht unbedingt erschwinglich. Auch in Südost- und Ostengland erreichen die Preise ungeahnte Höhen. Etwas moderater gestalten sich die Lebenshaltungskosten dagegen in Wales, Schottland und Nordirland. Dort liegen diese leicht unter dem deutschen Niveau.

Die Mietpreise für winzige Ein-Zimmer-Appartments in London fangen bei etwa £ 150 – 200 pro Woche an. Nach oben ist dieser Skala, wie so häufig, kaum eine Grenze gesetzt. Für einen kürzeren Aufenthalt, wie es während eines Praktikums der Fall ist, macht es daher nicht viel Sinn, sich eine eigene Wohnung zu mieten. Sehr viel günstiger sind da schon die Varianten der Jugendherbergen, Hotels oder WGs.

Wie auch in Deutschland ist das Netz der Jugendherbergen in Großbritannien ausreichend ausgebaut. Für wenig Geld lässt es sich hier einige Wochen ohne Probleme aushalten. Und gleichzeitig können in den Herbergen Kontakte zu Gleichgesinnten geknüpft werden, die während eurer Freizeit mit euch die jeweilige Stadt erkunden möchten.

Auch eine Möglichkeit, für die Zeit eures Aufenthalts eine günstige Unterkunft zu finden, sind Hotels.

Auch traditionelle Bed & Breakfast-Hotels sind im Vereinigten Königreich überall zu finden. Hier kostet die Übernachtung zwar etwas mehr als in einer Jugendherberge, dafür bekommt ihr aber garantiert ein eigenes Zimmer.

Auch Wohngemeinschaften sind eine besonders gute Alternative zur eigenen Wohnung. Ihr müsst euch um viele Haushaltsgegenstände gar nicht erst kümmern, eure Mitbewohner kennen sich in der Stadt schon aus und können als Fremdenführer fungieren und vielleicht entstehen daraus ja sogar echte Freundschaften.

Mobilität in England

Um sich im Vereinigten Königreich von einem Ort zum anderen zu bewegen, kann man entweder die öffentlichen Verkehrsmittel benutzen, oder sich für die Zeit seines Aufenthalts einen Pkw mieten. Da der eigene nationale Führerschein vollkommen ausreichend ist und nicht noch ein internationaler beantragt werden muss, nehmen viele Touristen die Möglichkeit des Mietwagens wahr. Bekanntlich herrscht im Vereinigten Königreich Linksverkehr, den man sich nicht als allzu einfach vorstellen sollte. Es dauert schon eine Weile, bis man sich an die „verkehrte“ Fahrspur gewöhnt hat.

Falls man sich doch kein eigenes Auto zulegen möchte und stattdessen lieber auf die öffentlichen Verkehrsmittel zurückgreifen will, stehen einem ebenso viele Möglichkeiten offen. Bus, Bahn, U-Bahn und Fähren werden von den Einheimischen auf Grund teurer Mautgebühren für Pkws ebenfalls gerne genutzt.

Stets sind die Gelben Seiten und Branchenbücher eines Landes eine gute Anlaustelle, wenn es um Fragen zum alltäglichen Leben geht.

Vor der Reise ins United Kingdom sollte man sich gründlich bei seiner Krankenkasse bzw. Versicherung über den Schutz informieren, der auch im Ausland gültig ist. Die meisten großen Versicherungen bieten eine Auslandskrankenversicherung an, die bis zu einem Jahr Gültigkeit besitzt. Dies sollte für einen Praktikumsaufenthalt ausreichend sein.

Praktikumssuche in den UK

Ein Praktikum im Vereinigten Königreich zu absolvieren ist bestimmt für viele eine verlockende Vorstellung. Doch die ganzen organisatorischen und finanziellen Aspekte schrecken häufig viele sofort wieder ab. Dabei kann man die ein oder anderen Probleme ganz einfach umgehen.

Möchte man sich den England-Aufenthalt möglichst günstig organisieren, sollte man auf eine Vermittlungsagentur verzichten. Zwar muss man sich dann um seinen Praktikumsplatz, mögliche Visa, eine Unterkunft und die Hin- und Rückreise selbst kümmern, dafür spart man jedoch eine Menge Geld, das man lieber vor Ort ausgeben sollte. Plant man tatsächlich alle Schritte selbst, muss man schon ein bisschen Organisationstalent und Eigeninitiative an den Tag legen, um schließlich Erfolg zu haben. Doch die Chancen, genau in dem bevorzugten Unternehmen in der persönlich liebsten Gegend der UK unterzukommen, sind dann besonders hoch.

Lässt man sich durch eine Organisation nach Großbritannien vermitteln, muss man sich um die meisten Dinge nicht mehr kümmern. Es wird für euch ein Praktikumsplatz organisiert, genauso wie ihr euch um die Ausstellung eines Visums nicht mehr zu kümmern braucht. Meist wird euch eine Unterkunft in einer englischen Familie vermittelt und auch der günstigste Flug wird heraus gesucht. In vielen Fällen sind die Praktikavermittlungen der Agenturen zudem noch mit dem optionalen Angebot versehen, im Voraus einen Sprachkurs zu absolvieren. Da ihr ohne gute bis sehr gute Sprachkenntnisse in Great Britain kaum eine Chance auf ein vernünftiges Praktikum habt, sollen eure Sprachkenntnisse zunächst durch einen Sprachkurs wieder aufgefrischt werden. Natürlich erledigen die Agenturen diese Arbeit nicht umsonst und mit Kosten bis zu 4000 Euro für einen längeren Aufenthalt inklusive Sprachkurs solltet ihr schon rechnen. Dabei unterscheiden sich die Organisationen jedoch stark in ihren angebotenen Leistungen, weshalb ihr gründlich prüfen solltet, welche für euch das beste Angebot parat hat.

Eine weitere Möglichkeit, an eine Praktikumsstelle in Großbritannien zu kommen, sind die Initiativbewerbungen. Dabei sucht man sich interessante Unternehmen im Internet heraus und schickt diesen auf gut Glück eine Bewerbung. Häufig inserieren Unternehmen auch offene Praktikumsplätze in bekannten Internet-Börsen. Eine erste Übersicht über die bekanntesten deutschen und britischen Praktikumsbörsen findet ihr hier:

Bewerbung zum Praktikum

Falls ihr euch nicht durch eine Vermittlungsagentur nach Großbritannien schicken lasst, sondern euch selbständig einen Platz suchen möchtet, kommt ihr um eine schriftliche Bewerbung kaum herum. Dabei gilt es jedoch einige Dinge zu beachten, da die britische Bewerbung sich an einigen Stellen stark von der deutschen unterscheidet.

Die Bewerbung in Großbritannien, welche immer auf englisch geschrieben wird, besteht lediglich aus einem Anschreiben (‘cover letter’), einem Lebenslauf (’curriculum vitae’ – CV) und persönlichen Referenzen (’letters of recommendation“). Alle weiteren Zeugnisse sollte man erst zum Vorstellungsgespräch mitbringen oder sie auf Wunsch nachschicken, da dicke Bewerbungsmappen nicht üblich sind und meistens auch nicht zurückgeschickt werden. Auch auf ein Lichtbild wird verzichtet, damit die Gleichstellung aller Bewerber bewahrt bleibt.

Cover letter

Der individuelle ’cover letter’dient zur Vermarktung des Bewerbers und sollte nicht länger als eine Seite sein. Hier sollen Fähigkeiten und Qualifikationen erläutert und Ambitionen bezüglich der vakanten Stelle beschrieben werden. Der ’cover letter’ muss das Interesse des Lesers wecken und ihn spüren lassen, dass man der Richtige für die Stelle ist. Folgende Punkte sind beim ’cover letter’ wichtig:

  • Eine klare, übersichtliche Gliederung
  • Ein Briefkopf, der Namen, Adresse, Telefonnummer und E-Mailadresse enthält
  • Das Datum in britischer Schreibweise, also DD/MM/YYYY
  • Möglichst eine direkte Anrede, daher vorher einen Ansprechpartner ausfindig machen!
  • Eine Betreffzeile kann eingefügt werden, ist aber nicht unbedingt erforderlich
  • Der Grund, warum man sich bei dem Unternehmen bewirbt, warum man der Beste ist, und wie man beabsichtigt nach der Bewerbung zu verbleiben
  • Möglichst positive Schlagwörter und bislang erzielte Erfolge. Dabei können auch Namen und Zahlen genannt werden

Curriculum vitae

Beim britischen Lebenslauf sollten folgende Punkte beachtet werden:

  • Anti-chronologischer Aufbau (reverse chronological), was bedeutet, dass mit der letzten Beschäftigung begonnen wird
  • Es sollte darauf geachtet werden, dass nur jobrelevante Tätigkeiten erwähnt werden, weshalb alle anderen Erfahrungen normalerweise weggelassen werden. Interessante Hobbys und ehrenamtliche Tätigkeiten können aber oft einen guten Eindruck machen
  • Es wird der gleiche Briefkopf benutzt wie bereits beim cover letter
  • Bei der Gliederung sollte vorab eine kurze Zusammenfassung des Profils gegeben und eventuell kurz auf das Berufsziel eingegangen werden. Danach werden in Themenblöcken persönliche Angaben, die bisherigen beruflichen Tätigkeiten mit Aufgaben und Erfolgen, die Ausbildung und sonstige Fähigkeiten gegliedert
  • Ganz wichtig ist auch die Angabe von referees (möglichst mit Telefonnummer), welche neben ehemaligen Arbeitgebern auch Freunde oder Lehrer sein können, die den Bewerber gut einschätzen können
  • Der Lebenslauf wird weder datiert noch unterschrieben!

Auch Onlinebewerbungen sind auch im Vereinigten Königreich nicht mehr ungewöhnlich, da sie für beide Seiten Kosten sparen. Besonders wenn eine E-Mailadresse in der Stellenausschreibung angegeben ist, kann man diese Variante wählen.

Aufenthaltserlaubnis

Um in England arbeiten zu können, müsst ihr euch bei der Britischen Botschaft in Berlin ein Einreisevisum sowie eine Arbeitserlaubnis ausstellen lassen. Da sich die Visabestimmungen jedoch je nach Herkunftsland unterscheiden, solltet ihr euch für weiter Informationen direkt an die Britische Botschaft wenden. Auf ihrer Homepage können alle wichtigen Details abgerufen werden.

Monika Michel
WRITTEN BY

Monika Michel

Monika Michel ist unsere Mittelmeer-Expertin. Monika verbringt die Hälfte des Jahres auf Mallorca und kennt sich im Mittelmeer und drumherum gut aus. Des Weiteren arbeitet sie als freischaffende Journalistin und Redakteurin für einige Verlage und Onlineblogs, wie auch für Travelnet Online.