Ostseeinseln – unbewohnte Eilands mit viel Vogelidylle

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Ostsee Inseln

Greifswalder Oie – kaum bewohntes Eiland der Gemeinde Kröslin

Nur 50 Personen ist es täglich gestattet die kleine zum Naturschutzgebiet erklärte Ostseeinsel Greifswalder Oie zu besuchen. Ausflugsboote steuern Deutschlands östlichste Insel ab Peenemünde aber auch von Freest aus an. Mitten in der offenen Ostsee gelegen, 12 Kilometer nördlich von Usedoms Küstenlinie, braucht es schon ein starkes Leuchtfeuer um vorbeiziehenden Schiffen eine gute Navigationshilfe zu sein – und so ist es auch: der fast 50 Meter hohe Leuchtturm ist 8-eckig gebaut worden und hat eines der stärksten Lichtsignale der Ostsee, zudem als einziges ein linksdrehendes.

Greifswalder Oie gehörte mal der Stadt Greifswald an, woher auch der Name rührt. Heute zählt das Eiland zur Gemeinde Kröslin in Mecklenburg-Vorpommern. Die Insel Greifswalder Oie in der Pommerschen Bucht ist knapp 600 Meter breit und über 1,5 km lang. Viele seltene Tier- und Pflanzenarten sind hier zu entdecken, u.a. niedliche kleine Wildpferde. Betreut wird die 54 Hektar große Insel vom Verein Jordsand zum Schutze der Seevögel und Natur e.V.

Warder – kleine Osterinsel vor Fehmarn

Warder, die kleine Ostseeinsel vor der Küste Fehmarns ist ein unbewohntes Eiland. Während im Westen 2 Meter ü. NN vereinzelt noch alte Häuser stehen, ist der Inselosten ein feuchtes Gebiet, fast eben dem Meeresspiegel.

Warder gehört der Stadt Fehmarn in Schleswig-Holstein an, in der Bucht Lemkenhafener Wiek. Sie ist 300 Meter breit und 500 Meter lang, bei einer Gesamtfläche von rund 19 ha. Zwei namensgleiche weitere kleine Inseln sind ihr im Osten vorgelagert.

Walfisch – idyllisches Eiland in Wismarbucht

Das Naturschutz- und Vogelschutzgebiet Walfisch ist ein kleines idyllisches Eiland inmitten der Wismarbucht in der Ostsee. Unweit der Insel Poel und nahe der Hansestadt Wismar gelegen beträgt ihre Größe in der Länge nur 560 Meter und ist 300 Meter breit. Das 8,65 Hektar große Areal ist unbewohnt. Schlagzeilen machte die Insel vor einigen Jahren, als hier eine verendete Ente gefunden wurde, die das Vogelgrippe-Virus H5N1 in sich trug.

Vilm – Ostseeinsel in Meck-Pomm

Die deutsche Ostseeinsel Vilm in Mecklenburg-Vorpommern liegt direkt vor der südlichen Küste der Insel Rügen im Rügischen Bodden. Vilm gehört zur Stadt Putbus, sie ist nur drei Kilometer von Rügen entfernt gelegen und die Distanz zum Festland beträgt 20 Kilometer.

Einzelne reetgedeckte Häuser sind auf Vilm zu finden, die aber dem Naturschutz dienlich sind. Die 0,94 km² große Insel gehört dem Biosphärenreservat Südost-Rügen an, ist anerkannt als Europäisches Vogelschutzgebiet und FFH-Gebiet nach EU-Recht.

Vilm verzeichnet eine herrliche und vielfältige Vegetation. So erlebten schon bekannte Maler wie Caspar David Friedrich sich von der bezaubernden Schönheit inspirieren.

Urkevitz – Ostseeinsel bei Rügen

Urkevitz ist eine kleine unbewohnte Ostseeinsel, zwischen Rügen und Festland gelegen, mit einer Brücke als Verbindung zu Ummanz. Nur einen Kilometer lang und 300 Meter breit gehört Urkevitz zum Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft in Mecklenburg-Vorpommern.

Als Vogelschutzgebiet bietet sie vor allem Wasservögeln Ruhe und Raum zum Brüten, aus diesem Grund ist Besuchern der Zutritt auch untersagt.

Ummanz – Insel bei Rügen mit vielfältiger Tierwelt

Eine Insel der Ostsee, westlich der Insel Rügen vorgelagert, zwischen Kubitzer Bodden, Koselower See, Udarser Wiek und Schaproder Bodden, das ist Ummanz, viertgrößte Insel Mecklenburg-Vorpommerns. Dem Landkreis Rügen und der Gemeinde Ummanz zugehörig befinden sich neben dem Hauptort Waase auf der Insel die Ortschaften Haide, Markow, Freesenort, Tankow, Wusse sowie Suhrendorf.

Eine 250 Meter lange Brücke verbindet Waase auf Ummanz mit Rügen seit bereits über 100 Jahren. Die kleine Schwesterinsel von Rügen hat sich ihren ursprünglichen Charme noch bewahren können. Während Touristenanstürme nebenan stattfinden, kommen eher die Ruhe suchenden auf die Insel Ummanz. Umgeben von vielen unbewohnten Inseln wie Liebes, Heuwiese, Urkevitz, Wührens und Mährens, erlebt man hier Vogelschwärme, seltene Tierarten und vielfältige Landschaften. Ob Wiesen, Felder oder Meereslandschaften – Ummanz ist 20 km² Ostseeidylle im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft.

Tollow – nur von Kormoranen bewohnt

Südlich von Rügen in Mecklenburg-Vorpommern, umrahmt von der Halbinsel Zudar im Maltziener Wiek in der Ostsee liegt die kleine unbewohnte Insel Tollow. Ihre Fläche umfasst 1,74 Hektar, dabei ist sie 100 Meter breit und 300 Meter lang.

Unzählige Kormorane haben hier eine Heimat und Brutstätte gefunden. Tollow ist Privatgelände und für die Öffentlichkeit nicht zugänglich.

Struck – unbewohntes Salzgrünland

2,5 km vom nordwestlichsten Punkt Usedoms, Peenemünde im Landkreis Ostvorpommern in Mecklenburg-Vorpommern entfernt, liegt die 1,8 km lange und 1,6 km breite kleine Ostseeinsel Struck. Ob Halbinsel oder Insel, so genau kann es nicht zugeordnet werden, es gibt eine Brücke zum Festland beim Seebad Lubmin, der direkte Anschluss wird jedoch durch mehrere Wasserläufe unterbrochen.

Am Peenestrom gelegen, einem Meeresarm der Ostsee, ist das Areal des kleinen Eilands eher als feucht und nass einzustufen, aufgrund der nur 1,5 Metern Höhe über dem Meeresspiegel finden hier häufig Überschwemmungen der Fläche statt, Salzgrünland prägt das 2,5 km² große Gebiet, es gibt ein kleines Wäldchen, Dünen, Tümpel und Bachläufe. Die Entfernung nach Greifswald beträgt rund 20 km und auch Wolgast, der nördliche Übergang zur Insel Usedom, ist nicht weit entfernt.

Ruden – kleine Ostseeinsel nahe Usedom

Ruden, eine kleine Ostseeinsel nordwestlich der Insel Usedom im Greifswalder Bodden gelegen, gehört dem 7824 Hektar großen Areal des Naturschutzgebietes Peenemünder Haken, Struck und Ruden an. Direkt in der Mündung des Peenestroms, zugehörig der Gemeinde Kröslin in Mecklenburg-Vorpommern, ist der Ruden zeitweilig für Sport- und Ausflugsboote erreichbar gewesen, allerdings wurde dies neuerdings vom Besitzer wegen Unfallgefahren verboten.

Ruden bietet zahlreichen Wasservögeln ein Rückzugsgebiet und Brutstätte, weiterhin werden hier Bienen gezüchtet.

Riether Werder – kleine Insel am Ufer des Neuwarper Sees

Die kleine Ostseeinsel Riether Werder am Westufer des Neuwarper Sees ist ein Naturschutzgebiet der Altwarper Binnendünen, Neuwarper See und Riether Werder, direkt an der deutsch-polnischen Grenze. Zum Landkreis Uecker-Randow gehörig, in Mecklenburg-Vorpommern, ist das 0,79 km² große Eiland Brutstätte für Wasservögel und deshalb für Besucher nicht zugänglich.

Riems – Greifswalds eigene Ostseeinsel

Riems ist eine 1.250 Meter lange und 300 Meter breite Ostseeinsel, zugehörig der Hansestadt Greifswald, von der sie auch verwaltet wird, aber als Exklave räumlich abgetrennt zu betrachten ist. Im Südwesten des Greifswalder Boddens der Insel Rügen vorgelagert gehört sie dem Bundesland Mecklenburg-Vorpommern an. Bis zum Jahr 2007 war Riems eine Halbinsel, ein künstlich angelegter Damm vereinfachte es die Insel zu erreichen. Aufgrund mangelnden Sauerstoffs des Gewässers Gristower Wiek wurde der Damm jedoch wieder aufgebrochen und somit ist Riems wieder eine Insel.

Auf Riems befindet sich dank dem Bakteriologen Friedrich Loeffler die weltweit älteste Forschungsstation für Viren. Im Jahr 1910 hatte er am Greifswalder Festland festgestellt dass die Maul- und Klauenseuche keine Ursache von Bakterien ist, sondern durch Viren hervorgerufen wird. Diese Experimente gingen jedoch auf Kosten der Bewohner. Er infizierte eine ganze Region am Festland unbeabsichtigt mit dieser Krankheit, aus Isolationsgründen zog die Forschungseinheit schließlich auf die Insel Riems um. Heute ist die Insel weiterhin ein Forschungszentrum mit biologischer Schutzstufe „Level 4“ und für Besucher passé. Eine passende Unterkunft für den Urlaub findet man daher nicht in der Nähe der Station.

Prosnitzer Werder – unbewohnte Ostseeinsel bei Rügen

Klein aber fein dieses Prosnitzer Werder. Die unbewohnte kleine Ostseeinsel im Gustower Wiek ist nur rund 60 x 30 Meter groß, das Waldgebiet bietet aber der “Sterna hirundo”, also einer großen Kolonie von Fluss-Seeschwalben eine Brutstätte, die größte der gesamten Boddengewässer.

Das Prosnitzer Werder in Mecklenburg-Vorpommern liegt im Strelasund, unweit der Küste Rügens und ist nur 0,1 Hektar groß. Auch viele Höckerschwäne sollen sich hier wohlfühlen und die Reiherente mit ihren hübschen gelben Knopfaugen hat im Gustower Werder, wie die Insel auch genannt wird, ebenfalls genug Möglichkeiten in Ruhe zu brüten.

Öhe – Ostseeinsel der Familie Öhe

Nicht ganz unbewohnt, sondern Nachfahren der Familie von der Öhe bewohnen die rund 100 Hektar große Ostseeinsel Öhe vor Insel Rügens Westküste noch bis heute. Nahe dem Fährhafen von Schaprode auf Rügen gelegen, gehört sie auch zur Gemeinde Schaprode. Der Schafsberg stellt die höchste Erhebung mit rund 3 Metern dar. Das kleine Eiland mit dem historischen Gehöft aus dem 13. Jh. liegt zwischen dem Schaproder Bodden und Udarser Wiek.

Mährens – winzige Ostseeinsel mit Vogelschutzgebiet

Mährens im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft ist eine winzige unbewohnte Ostseeinsel bei Rügen und Ummanz, gehörend zu Mecklenburg-Vorpommern.

Nur 150 Meter breit und 100 Meter lang, ein Betreten des Vogelschutzgebietes ist ohne vorab eingeholte Genehmigung untersagt.

Lotseninsel – Naturschutzgebiet nahe Flensburg

Das Naturschutzgebiet Lotseninsel liegt unweit von Maasholm, nordwestlich von Kappeln, an der Mündung der Schlei. Kappeln wiederum befindet sich 40 Kilometer östlich von Flensburg in Schleswig-Holstein. Die Schlei ist ein Meeresarm der Ostsee, entsteht bei Schleswig und endet nahe der Lotseninsel. Die längste Förde im Bundesland ist 42 Kilometer lang und bis zu 1,3 Kilometer breit.

Das Vogelschutzgebiet Lotseninsel ist über einen Deich mit dem Festland verbunden. Der Öffentlichkeit ist das Betreten untersagt, die Teilnahme an einer Führung ist jedoch gestattet. Informieren Sie sich dazu bitte vor Ort an der Vogelschutzwarte.

Liebitz – unbewohnte Insel am Kubitzer Bodden

Die 64 Hektar große unbewohnte Ostseeinsel Liebitz am Kubitzer Bodden liegt knapp einen Kilometer vor der größten deutschen Insel Rügen. Zur Gemeinde Dreschvitz in Mecklenburg-Vorpommern gehörig, ist das ein Kilometer lange und 700 Meter breite Eiland Teil des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft.

Von Salzwiesen geprägt brüten hier unzählige Vogelarten, aus diesem Grund ist ein Betreten ohne Genehmigung auch untersagt.

Liebes – Ostseeinsel im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft

Zum Bundesland Mecklenburg-Vorpommern gehören viele unbewohnte kleine Ostseeinseln, die als Vogelschutzgebiet im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft genutzt werden und ein Betreten untersagt ist, es sei denn man erwirkt eine Genehmigung.

Zu diesen Inseln zählt auch das ein Kilometer lange und 200 Meter breite Eiland Liebes. Geografisch liegt sie zwischen Rügen und Ummanz im Varbelvitzer Bodden.

Langenwerder – unbewohnte Ostseeinsel für Wat- und Wasservögel

500 Meter breit, 800 Meter lang, unbewohnt, aber umhüllt von namhafter Nachbarschaft, so liegt die kleine Ostseeinsel Langenwerder. Nahe der Insel Poel gehört sie zu Mecklenburg-Vorpommern und ist als Vogelschutzgebiet ein unbewohntes Eiland, idyllisch aber Betreten weitestgehend verboten. Über Führungen informiert hierzu der Verein Langenwerder zum Schutz der Wat- und Wasservögel e.V. auf seiner Internetpräsenz.

Krösliner Dänholm – kleine Insel bei Usedom

Dänholm bei Kröslin ist eine kleine Insel in der Ostsee, 8,2 Hektar groß und bei Usedom gelegen, nahe dem Festland des Landkreises Ostvorpommern in Mecklenburg-Vorpommern. Nicht zu verwechseln mit der Insel Dänholm vor Rügen!

Genauer gesagt liegt das zur Gemeinde Kröslin gehörende Eiland im nördlichen Peenestrom am Greifswalder Bodden, 1,5 km vom Dörfchen Freest entfernt, welches sich 10 km nördlich von Wolgast befindet. Wolgast wiederum ist die eine der beiden Möglichkeiten um zur Insel Usedom überzusetzen, die nördlichere Variante.

Kirr – kleine Ostseeinsel für Wasservögel

Als die kleine Ostseeinsel Kirr in Mecklenburg-Vorpommern noch durch den Zingster Strom in zwei Teile geteilt war, nannte sich der kleinere Teil „Groß Kirr“ und lag im Nordwesten, der größere Teil wurde paradoxer Weise „Klein Kirr“ genannt. Noch bis Mitte des letzten Jahrhunderts war dem so. Irgendwann schließlich wuchsen die Teile zu einer Einheit zusammen.

Heute ist die 3,5 km lange und 1,5 km breite Insel im Barther Bodden vor dem Ostseebad Zingst ein von Prielen geprägtes Naturschutzgelände, Brutgebiet und Rastplatz für Wasservögel wie Kraniche. Die Salzgraslandinsel ist durchzogen von Wattprielen, denn sie liegt nur einen Meter über dem Meeresspiegel, ist daher oftmals fast komplett überschwemmt.

Kleine Werder – Ostseeinsel im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft

Kleine Werder – das ist eine Ostseeinselgruppe zwischen Großer Werder und der Insel Bock. Südlich von Hiddensee und östlich von Fischland-Darß-Zingst gelegen in Mecklenburg-Vorpommern. Priele durchziehen das flache und unbewohnte Land im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft.

Die Wattenmeerlandschaft ist Brutgebiet zahlreicher Wasservögel, oft überschwemmt, denn die Höhe über dem Meeresspiegel beträgt nur einen Meter. Kleine Werder ist für Besucher gesperrt. Das Betreten des Areals bedarf einer Genehmigung.

Koos – dünn besiedelte Insel im Greifswalder Bodden

Nicht ganz unbewohnt, aber dünn besiedelt ist die größte Insel im Greifswalder Bodden, einem Naturschutzgebiet in Mecklenburg-Vorpommern der Stadt Greifswald vorgelagert, Koos. Die von Salzwiesen geprägte Insel hat eine Gesamtfläche von 772 Hektar bei einer maximalen Höhe von etwas über drei Metern. Es gibt einen Strand und wenige ausgewiesene Wegen die begangen werden dürfen. Das restliche Areal ist für Besucher gesperrt.

Im Jahr 1990 wurde die Insel Koos zum Naturschutzgebiet nach EU-Recht gestellt. Koos ist seitdem sowohl Europäisches Vogelschutzgebiet als auch Fauna-Flora-Habitat Gebiet. Zahlreiche Zugvögel besuchen die Insel jedes Jahr und nutzen diese als Ruheplatz.

Erstmals erwähnt wurde Koos 1184 als Waldinsel bzw. damals slawisch “Coztam”. Bei einer Seeschlacht wurde vor der Insel eine pommersche Flotte durch Rüganer und Dänen nahezu vernichtet. Am 19. Mai des gleichen Jahres fiel die Insel unter dänische Herrschaft.

Wustrow – Landzunde Wustrower Hals

Die Halbinsel Wustrow in der Ostsee ist mit dem Ostseebad Rerik, ehemalig Alt-Gaarz – kleinste Stadt Deutschlands, im Landkreis Bad Doberan in Mecklenburg-Vorpommern, über eine Landzunge, den so genannten „Wustrower Hals“ verbunden. Rund 10 qkm zählt die Gesamtfläche, ihr vorgelagert ist die kleine Insel Kieler Ort und auch Insel Poel ist nicht weit entfernt. Wustrow liegt grob beschrieben zwischen den beiden Hansestädten Rostock und Wismar.

700 Hektar der Fläche bestehen aus einem Naturschutzgebiet, 200 Hektar gehören einem Salzhaff an und 100 Hektar im Westen Wustrows besteht aus einem Wohngebiet. Weiterhin gehört die Halbinsel dem EU-Vogelschutzgebiet „Küstenlandschaft Wismar-Bucht“ an und bietet somit zahlreichen Vogelarten Lebensraum und Brutstätten. Wustrow beinhaltet eine Meeresbucht, die „Kroy“, ihre Fläche umfasst etwa 300 ha.

Leider ist Wustrow für Besucher nicht zugänglich. Das Areal gehört seit 1998 der Fundus-Gruppe Köln und ist daher Privatbesitz. Führungen wurden demnach auch eingestellt. Es ist aber möglich, seeseitig per Boot eine Tour um die Insel zu unternehmen. Jeden Montag und auch Donnerstag um 15.00 Uhr zwischen April und Oktober läuft die MS Salzhaff der Fahrgastschifffahrt Steußloff OHG am Haffufer Rerik zu einer kleinen Rundreise aus.

Mehr Informationen dazu erhalten Sie direkt in Rerik am Telefon der Reederei: 038296/74187. Geplant ist es, aus Wustrow ein attraktives Wohn- und Urlaubsziel zu machen. Entstehen sollen zukünftig ein Golfhotel sowie ein 27-Loch-Golfplatz, ein Yachthafen, ein Reiterhof und eine Reihe weiterer schöner Unterkünfte.

Wührens – Insel im Focker Strom

Eingerahmt von ihren drei kleinen Nachbarinseln, Liebes, Urkevitz und Mährens, liegt auch die vierte im Bunde, Wührens, am Focker Strom. Die Region zeichnet sich durch Idylle und natürliche Ruhe aus. Wührens ist eine Ostseeinsel, liegt zwischen Rügen und Ummanz, ist unbewohnt und landschaftlich von Grasflächen geprägt. Verwaltet wird die 1,73 Hektar große Insel Wührens von der Gemeinde Ummanz. Sie ist 230 Meter lang, 80 Meter breit und ein anerkanntes Vogelschutzgebiet innerhalb des Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft. Das Betreten des Areals ist ohne vorherige Genehmigung strengstens untersagt.

Heuwiese – unbewohntes Eiland vor Rügen

Unweit der größten deutschen Insel Rügen befindet sich das kleine unbewohnte Eiland mit dem Namen Heuwiese. Nur 2 km von Ummanz entfernt ist Heuwiese ein Vogelschutzgebiet im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft.

Die 40 Hektar große Fläche ist an seiner breitesten Stelle 900 m lang. Da die Ostseeinsel fast auf Höhe des Meeresspiegels liegt, ist sie häufig Überschwemmungen ausgesetzt. Sie wird als Salzgrasland beschrieben, der Untergrund ist sandig und feucht. Heute nisten hier Seevögel, u.a auch Kormorane.

Touren und Erlebnisse rund um die Ostsee

Frank Schuster
WRITTEN BY

Frank Schuster

Frank Schuster ist Reiseverkehrskaufmann und arbeitet in einem Reisebüro in Münster. Sein Steckenpferd ist die Ostsee, denn hier ist er auch privat regelmäßig unterwegs. Deshalb verantwortet Frank bei Travelnet-Online vor allem den Ost- und Nordsee Bereich und bringt sich mit vielen nützlichen Reisetipps bei uns ein.